Schweinehund-Bekämpfungsläufe

Welcher ambitionierte Läufer kennt diese Situation nicht?

Der Wecker klingelt viel zu früh. Es ist noch dunkel. Draußen ist es kalt. Vielleicht liegt Schnee, oder es ist nebelig.
Vielleicht stürmt es auch, oder schütttet wie aus Eimern.
Eigentlich möchte ich jetzt nur eines: Mich noch mal umdrehen. Liegen bleiben. Noch ein Stündchen schlafen. Schließlich ist noch reichlich Zeit, bis ich zur Arbeit muss.

Kampf dem inneren SchweinehundOh ja, diese Situation kenne ich nur zu gut. Ich bin so früh noch nie wirklich gut aus dem Bett gekommen. Ohne Schlummertaste geht nix. Morgens brauch ich meine Anlaufzeit. Morgens laufen fällt mir schwer. Doch in den letzten Wochen ging es einfach nicht anders. Noch immer ist da die Baustelle. Und natürlich der Job. Also raus. Noch vor der Arbeit. Und das in der dunklen Jahreszeit, im Winter.

Jedes mal fällt es mir schwer.
Manchmal werde ich mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt. Manchmal finde ich einen neuen kleinen Trail.
Doch meistens ist es einfach nur dunkel, nass und saukalt.

Aber Schweinehund, pass auf! Im Januar hab ich dich platt gemacht.
Und das Gefühl danach war jedes mal super!

Von nix kommt nix! Die Formkurve geht nach oben. Und mit jedem „Schweinehund-Bekämpfungslauf“ wird nicht nur die Physis, sondern auch die Psyche stärker. Und genau darum geht es ja auch beim Ultralaufen. No Excuses!

Und dennoch sehne ich mich nach dem Frühling.
Bis dahin werde ich dem Schweinehund wohl noch das ein oder andere mal eins auf die (Schlaf)-Mütze geben!

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