Röntgenlauf 2014 – Banane und Prosecco

Seit dem Röntgenlauf im Oktober sind mittlerweile einige Wochen ins Land gegangen.
Wochen in denen viel passiert ist (siehe auch hier).

Da das Laufen und auch das Bloggen nun im wahrsten Sinne des Wortes wieder „angelaufen“ sind, wird es Zeit meinen Rennbericht vom diesjährigen Röntgenlauf nun endlich nachzuholen.
Und den beginne ich mit einem Zitat von Sportsfreund Birger Jüchter:

Der Roentgenlauf mein Pflichtlauf, der aber nie mein Freund werden wird…

Eigentlich sagt dieses Zitat alles aus und beschreibt ganz gut die Situation.

Am StartTatsächlich gibt es keine Laufveranstaltung, an der ich öfter und regelmäßiger teilgenommen hätte.
Dieses habe ich ja auch in meinem Bericht zum Röntgenlauf 2011-2013 schon ausführlich beschrieben.

Dabei zu sein ist irgendwie „Pflicht“.
Abschluss der Saison.
Treffen der Gemeinde.

Auf der anderen Seite ist da aber auch immer das Thema Motivation. Ultra? Oder doch „nur“ Marathon?

Bei meinen 4 Teilnahmen hab ich bislang nur 1x das Ultra-Ziel gesehen.
3x war im Marathon-Ziel Schluss (so auch in diesem Jahr).

In diesem Jahr nicht auf Malle - die ProseccosZumeist war die Saison zu diesem Zeitpunkt schon lang, manchmal wird es auch einsam auf der Strecke, die einem ab dem Halbmarathon-Ziel manchmal ganz schön monoton erscheinen kann. Naja und auf die Verpflegung unterwegs mag ich schon fast garnicht mehr eingehen. Ich sag nur „Alles Banane„!

Doch ist hier alles schlecht? Nein. Vieles? Ein klares nein! Warum zieht es mich also in jedem Jahr dort hin?
Ich glaube, ich habe die Antwort: Der anderen Läufer wegen! Weil sie fast alle da sind! Jedes Jahr. Und weil sich eben doch ganz viele Helfer ganz viel Mühe geben eine herzliche und schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Und das gibt der Veranstaltung ihren eigenen Charme. Macht sie liebenswert.

Vielleicht nicht so liebenswert, wie manche Ultraveranstaltung mit überschaubarem Teilnehmerfeld, wo alles noch „handgemacht“ ist. Der Röntgenlauf ist eben auch eine große Veranstaltung mit mehreren tausend Teilnehmern, wo dieses „intime Ultra-Gefühl“ manchmal auf der Strecke bleibt.

Mit Joey Kelly im ZielAber dennoch gibt es da so viel Schönes!

Die Atmosphäre, die Zuschauer, die vielen Helfer … und … eben… die anderen Läufer!

Und wo sonst gibt es schon Prosecco auf der Strecke?

Der Röntgenlauf gehört einfach dazu und ist am Ende jeder Laufsaison im Kalender gesetzt!
Komm ich wieder? Ja sicher – ist doch Pflicht!

Und in diesem Sinne möchte ich meinen Bericht beenden, wie ich ihn angefangen habe,

nämlich mit einem Zitat von Birger:

Der Roentgenlauf, immer eine Reise wert!

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