2. Neander Rallye 2015

Nun ist auch die 2. Neander Rallye Geschichte und ein paar Tage sind seitdem ins Land gegangen.
Zeit für mich, einmal ein Fazit zu ziehen und euch zu verraten, wie es weiter gehen wird.

Doch zunächst möchte ich mich noch einmal bei euch allen ganz herzlich bedanken. Aus einer Idee im vergangenen Jahr ist mittlerweile ein Event geworden, was vielen Läufern viel Freude bereitet und genau das war auch die ursprüngliche Idee der Veranstaltung. Ein kleiner intimer Ultralauf von Läufern für Läufern in der Region, in der ich zu Hause bin und die ich so sehr mag (und die doch viel viel grüner und trailiger ist, als so mancher von außerhalb glaubt).
Und je größer ein Event wird, umso weniger kann man selbst dazu beisteuern. Klar, Planung, Orga und die Verantwortung bleiben immer am Veranstalter hängen. Doch je größer das Ganze wird, desto mehr Helfer benötigt man. Damit das Ganze auch realisierbar ist, braucht es Sponsoren und Unterstützer. Und last but not least benötigt es viele positiv verrückte Leute, die es wagen auf eine solch anspruchsvolle Strecke zu gehen. Nicht wenige von euch haben daraus einen echten Saisonhöhepunkt gemacht und viele Wochen intensiver Vorbereitung und hartes Training im Vorfeld investiert.

Ganz egal ob 48, 80, oder 240 Kilometer, jede Strecke hat es in sich und jeder an der Startlinie ist ein Held. Einige Träume sind zerplatzt, viele kleine und große Träume sind in Erfüllung gegangen. Letztendlich sind Alois Wimmer, Frank Witzler und Robert Cimander die ersten Menschen überhaupt, die den noch jungen neanderland STEIG nonstop bezwungen haben. Um es mit Alois‘ Worten zu beschreiben:

Weltrekord in 32 Stunden und 14 Minuten!

Alois Wimmer Sieger 2015 240 Kilometer

Was aber nicht die Leistung aller anderen Teilnehmer und Finisher schmälern soll. Im Gegenteil. Die 240 Kilometer Strecke ist wahnsinnig lang und auf so einer unglaublich langen Distanz kann so viel unvorhergesehenes passieren. Es wurde um jeden gelaufenen Kilometer von allen Teilnehmern beeindruckend gefightet. Ein „Did not Finish“ ist hier kein Verlust, sondern jedes gepackte Teilstück des Tracks ein Gewinn. Der Einlauf ins Ziel keine Selbstverständlichkeit, sondern die herausragende Ausnahme.
Auf den Strecken 48K und 80K hat es sogar jeder ins Ziel geschafft.
Also bleibe ich dabei: Egal auf welcher Strecke, jeder Teilnehmer an der Startlinie ist ein Held!
Und daher möchte ich jetzt auch keine weiteren Namen aufzählen, sondern mich von ganzem Herzen noch einmal bei allen Teilnehmern, Helfern  und Unterstützern bedanken!

Wer noch einmal die Details des Rennverlaufs nachlesen möchte, kann dies im archivierten Liveticker machen, oder einfach mal die Sammlung der vielen Berichte, Blogbeiträge und Fotos durchstöbern. Es wurde ja wirklich auch viel dazu geschrieben.

Eine Frage, die mir in den letzten Tagen schon öfters gestellt wurde ist:

geht es weiter? Und wenn ja, wie?

Und da möchte ich euch natürlich keine Antwort schuldig bleiben: JA – es geht weiter!

Ich hatte es ja bereits hier und da angekündigt und nun mache ich es offiziell. Ich habe mich dazu entschieden, den „langen Kanten“ nur alle 2 Jahre zu veranstalten.
Ich glaube Pfingsten, ist ein ideales Wochenende dafür. Wie ihr wisst wird aber alle 2 Jahre an Pfingsten die längst zum Kult gewordene „TorTour de Ruhr“ gelaufen, mit der ich nicht kollidieren möchte. Also wird es im jeweiligen TorTour-Jahr nur 48K/80K wie bei der ersten Austragung 2014 imHerbst geben. Im jeweils darauf folgenden TorTour freien Jahr an Pfingsten gibt es dann eine Neander Rallye mit allen 3 Strecken. Somit weiß jeder Ultraläufer künftig in jedem Jahr an Pfingsten, was er vor hat… eine sinnvolle Ergänzung… oder?

Im Klartext bedeutet das:

2016: 48K + 80K im Herbst (wahrscheinlich September)
2017: 48K + 80K + 240K an Pfingsten (Fr.02.06. bis So.04.06.2017)

Die genauen Details werde ich dann mit den jeweiligen Ausschreibungen veröffentlichen, wobei der Charakter der Veranstaltung in jedem Fall erhalten bleiben soll.
Ich finde es klasse, wenn wir – genau so wie in diesem Jahr – im Anschluss an den Lauf alle wieder eine schöne gemeinsame Party feiern. Und so soll es auch in der Zukunft bleiben. Daher wird der Lauf in der Anzahl der Teilnehmer vorerst nicht weiter wachsen. Es bleibt bei einem Einladungslauf und bei maximal 60 Teilnehmern ist das Limit. Besser also, ihr merkt euch die Daten schon einmal vor, die Ausschreibung + Anmeldung für das nächste Jahr werde ich irgendwann gegen Ende diesen Jahres starten, so dass ihr die Rallye in euer Laufjahr 2016 noch gut einplanen könnt.

Alles Wissenswerte dazu erfahrt hier hier auf dieser Seite. Schaut doch hin und wieder mal vorbei 😉

5 Gedanken zu “2. Neander Rallye 2015

  1. Genauso ist es Tom. Aber der Dank geht nocheinml an Euch, die Organisiert und gerackert haben. Wir mussten „nur“ laufen
    Stimme Dir in 100% zu.

    Und freue mich, wie wahrscheinlich viele viele andere, das es weiter geht.

    😀

    Waxl

    • Danke dir und du bist natürlich immer wieder herzlich Willkommen… bis zum TAR muss ich jetzt wohl noch ein bissel schleimen :-p

  2. Das hörst sich doch nach einem guten Plan an.
    Und da ich leider die beiden ersten Mal mangels Training ausfallen lassen musste, möchte ich mich hiermit schonmal für 2016 für die „kleine Runde“ anmelden 🙂
    Bis bald,
    Philipp

    • Hey Phillipp, sehr gerne. Ich denke ich werde wie beschrieben zum Ende des Jahres mit dem ganzen Anmeldekram starten 🙂
      Viele Grüße Tom

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *