Münchner Firmenlauf 2015

Zwischen dem ganzen alpinen Trailwahnsinn auch mal auf eine kurze und schnelle Strecke auf die Straße wechseln?
Undenkbar? Aber machbar!

So geschehen nur 4 Tage nach den 4 Trails beim Münchner Firmenlauf „B2Run“.

Krasses Kontrastprogramm. Über 30.000 Starter pressen sich in den Olympiapark und über die 6,1 Kilometer lange Strecke.
Ehrlich gesagt, mehr eine Gaudi als ein ernst zu nehmender Lauf. Zumindest für uns, das kleine aber feine 11880/Klicktel-Firmenteam.

Eine RiesengaudiWenn man die Atmosphäre der Bergläufe gewohnt ist, ist so ein Lauf schon ganz schön schräg.
Schon beim Start herrscht ein enormes Gedränge.
Es ist so voll, dass wir uns trotz aller Bemühungen einigermaßen nach vorne zu kommen, nur bis in den Startblock „unter 45 Minuten“ vorkämpfen können. Als der Startschuss lospeitscht, passiert erst einmal… nichts.

Tatsächlich sind die ersten Läufer schon ne ganze Weile im Ziel, bis wir überhaupt loslaufen können.
Als es endlich über die Startlinie geht, fängt das Slalomlaufen auch schon an. Bereits nach einem Kilometer gehen die ersten Läufer.

Überholen-überholen-überholen. Ich kassiere einen Ellbogencheck nach dem anderen und immer, wenn ich gerade mal in Richtung 4er Schnitt hochbeschleunige, krache ich volle Pulle auf ein stehendes oder gehendes „Hindernis“.
Aber am besten sind eigentlich die Läufer, die aussehen als kämen sie gerade aus der U-Bahn: Fette Kopfhörer auf und lässiger Style. Aber leider total im Weg und ein Rufen „Achtung ich überhole links“ hilft da auch nix.

Party im OlympiastadionDer Olympiapark ist voller Zuschauer, es spielen Sambakapellen und alle paar hundert Meter steht jemand mit einem Schlauch, oder einer Wasser-Bazooka und spendet bei der heftigen Hitze etwas Abkühlung.
Irgendwie schlängele ich mich bis Kilometer 4,5 ganz ordentlich durch und dann kommt eine Rechtskurve.
Rien ne va plus. Vor mir geht und steht alles, ich krache mit Volldampf in eine Gruppe vor mir rein und muss komplett stehen bleiben. Hier geht zunächst gar nichts mehr weiter. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis ich wieder antraben kann und als ich gerade wieder etwas beschleunigen will, laufe ich auch schon in Richtung Marathontor und in das Olympiastadion.

Endspurt: Fehlanzeige – zu voll!
Aber egal. Nach ca. 30 Minuten ist der ganze Spaß schon wieder vorbei und nun beginnt die richtige Gaudi. Erdinger en Masse, frisches Obst, eine Band spielt. Partystimmung. Nach und nach wird es voll. Ein Zieleinlauf in ein so großes und schönes Stadion ist halt auch immer wieder etwas Besonderes.

Wir bleiben noch eine ganze Weile und haben viel Spaß. So ein Firmenlauf mit den Kollegen macht einfach Spaß und gerade wenn man sich nicht so oft sieht (ich wurde von den Kollegen am Standort München eingeladen), ist so ein Event wirklich verbindend!
Da kann und darf der läuferische Aspekt gerne in den Hintergrund rücken! Klasse war’s in jedem Fall!

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