1. German Death Race

Die Premiere des 1. German Death Race ist gelaufen. Es war eine sehr gute Premiere. Eine harte Premiere, bei der am Ende lediglich ein Läufer die gesamten 24 Stunden bewältigen konnte.

Bis zuletzt gab es immer wieder Bewegung auf der Startliste. Einige Teilnehmer sagten kurzfristig ab, wiederum einige Teilnehmer kamen „last minute“ hinzu. Ein 24 Stunden Rennen auf matschigen Trails im Winter ist trotz der sehr milden Temperaturen in diesem Jahr eben kein Kindergeburtstag. Insbesondere dann nicht, wenn man sich die Ausschreibung und die Geschichte zur Entstehung des Rennens im Vorfeld genau durchgelesen hat – auch wenn das mit dem „Death“ natürlich auch mit einem kleinen Augenzwinkern zu verstehen ist.

Bei der Rundenzählung

Nichts desto trotz standen am Ende 12 wagemutige Läuferinnen und Läufer am Samstag Mittag gut gestärkt an der Startlinie,
denn vorher gab es zunächst einmal ein gemeinsames Frühstück für alle.

Gleich nach dem Start setzte sich eine flotte Gruppe vorne ab.

Jedoch sollte jeder der Läufer die rund 3,5 Kilometer mit ca. 130 Höhenmeter pro Runde noch auf die ein oder andere Art und Weise hart zu spüren bekommen.

Mit zunehmender Dauer des Rennens wurde das Geläuf immer unwegbarer, auch wenn der beim „Wettergott“ bestellte Schnee und Regen (leider) ausblieb. Man musste sich schon heftig durch tiefste Mocke quälen.

Immer wieder knackige Anstiege

Mindest-Ziel für alle Läufer auf dem anspruchsvollen Trail-Rundkurs waren zumindest 15 Runden.
Das entspricht über 50 Kilometer bei knapp 2.000 Höhenmetern, um als „Suvivor“ gewertet zu werden und um eine der begehrten Trophäen zu ergattern – solch eine hat sicherlich kaum ein Läufer in seiner Sammlung!

Am Ende gelang dieses auch 11 der 12 gestarteten Extremsportler.

Sieger bei den Damen wurde Bianka Schwede mit genau dieser Distanz. Bianka gewann bereits in diesem Jahr die Neander Rallye über die Distanz 80 Kilometer. Bei den Herren setze sich in einem spannenden Kopf an Kopf Rennen Andreas Löffler (35 Runden, 122,5 Kilometer, 4.550 Höhenmeter) vor dem Zweitplatzierten der diesjährigen Neander Rallye über 240 Kilometer Robert Cimander (33 Runden, 115,5 Kilometer, 4.290 Höhenmeter) durch.

Erschöpft und glücklich im Ziel

Gesamt 3. wurde Rene Spintler, der nicht nur 98 Kilometer mit 3.640 Kilometern bewältigen konnte, sondern auch als einziger Teilnehmer im Feld gemäß den Regularien die gesamten 24 Stunden im Rennen verblieb und somit die „Finisher-Sonderwertung“ gewann.

Auch wenn es der Titel des Rennens anders vermuten lässt: Alle Teilnehmer kamen gesund und verletzungsfrei (wenn auch total erschöpft) ins Ziel und hatten eine Menge Spaß. Im Anschluss an das Rennen wurde noch lecker gemeinsam gegrillt und die Sieger geehrt.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei allen Helfern und Teilnehmern recht herzlich bedanken. Gemeinsam haben wir es geschafft, die Idee dieses Rennens in die Tat umzusetzen. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier Jede Menge Fotos vom Rennen gibt es hier.

 

2 Gedanken zu “1. German Death Race

  1. Hey Tom,

    super gemacht. Glückwunsch an dich, deine Helfer und alle – noch lebenden 😉 – Teilnehmer. Jetzt habt ihr euch ein ruhiges Weinachten redlich verdient.

    VG,
    Michi

    • Herzlichen Dank! Für mich geht’s dann am 25.12. gleich weiter in Richtung Zugspitze. Immer schön in Bewegung bleiben 🙂 Wünsche dir ein frohes Fest!

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