7. Iserlohner Stadtwerkelauf – 24 Stunden Party

24 Stunden am SeilerseeMitte April war es wieder so weit, das jährliche Familientreffen der Ultra-Laufgemeinde am Seilersee stand an.
Und auch in diesem Jahr waren fast alle Familienmitglieder wieder da.

Nur eine Woche nach dem Hexentanz hieß es für mich dieses mal „Easy Going“ und ein wenig „Auslaufen“. Da passte es super, dass sich ein paar Wochen zuvor bei „Rund um Solingen“ die kleine Spinnerei ergab, einen „Freibierstand“ zu eröffnen.
Und so waren neben der typischen 24-Stunden-Ausrüstung für den Seilersee (Zelt und dicke Winterklamotten) auch zwei Kisten Erdinger und ein kleines Fäßchen Bitburger mit im Gepäck.

Außerdem hatte sich Sanne vorgenommen mit 50 Kilometern ihren ersten Ultra zu laufen. Also stand auch noch ein wenig Support an.
Gleich zu Beginn war es gleich wieder ein riesengroßes „Hallo“.

Es macht einfach einen unglaublichen Spass zum Seilersee zu fahren, weil immer so viele liebe bekannte Gesichter da sind.

24 Stunden Party

Einfach klasse!
Und mit genau so großem Spaß ging ich auch das „Rennen“ an. Ich stand pünktlich mit allen anderen Teilnehmern um 12 Uhr an der Startlinie und bin auch brav die erste Runde mitgelaufen.
Die zweite Runde hab ich mir dann gemütlich aus dem Campingstuhl heraus angesehen und nach einer weiteren Runde gab es dann erst mal ein leckeres Frühstück am Verpflegungsstand. Ich glaube, es sind noch nie so viele Fotos von mir beim Mampfen entstanden, wie bei dieser Veranstaltung. Kein Wunder, ist doch die Versorgung der Läufer am Seilersee immer absolute Sahne.
Ich sag nur „Maultaschen“! 😉

Maultaschen - lecker!Zwischendurch bin ich dann natürlich auch ein paar Runden gelaufen, um es vorweg zu nehmen – Insgesamt waren es lockere und lustige 60 Kilometer.
Zwischendurch gab es allerdings noch einige Highlights. Zum Einen natürlich Sanne, die nicht nur ihren ersten 50er deutlich unter 6 Stunden schaffte – und das trotz für einen 24 Stundenlauf relativ vieler Höhenmeter.

Zum anderen noch mal Sanne, die einfach nicht aufhören wollte zu laufen.
Erst wegen der Lust zu laufen, dann wegen der bitter-bösen Kälte in der Nacht und dann getragen von einem fetten Runners-High und wieder wegen der Lust am Laufen.
Am Ende standen bei ihrem Ultra-Debüt fast unglaubliche 115 Kilometer auf der Uhr!

Und außerdem gab es dann natürlich noch die Party-Sessions mit dem Freibier. Einen herzlichen Dank auch an Martin von den Endorphin-Junkies für die leckere Wurst vom Grill mitten in der Nacht 🙂

100 Kilometer geschafft!Wieder einmal war es eine rundum gelungene Veranstaltung,
die zur lokalen Ultra-Laufszene einfach dazu gehört.
Ganz egal, ob man ambitioniert läuft, oder ob man nur ein paar Runden dreht – Immer wieder toll, was das Team rund um Bernd Nuss und Stefan Weigelt da Jahr für Jahr auf die Beine stellt.
Und ganz nebenbei läuft man auch noch für den guten Zweck, denn der Erlös der Veranstaltung wird gespendet und kommt Kindern zugute.

Also: Bye Bye bis zum nächsten Jahr!

Zum Rennbericht von 2013 geht es hier.

Iserlohner Stadtwerkelauf 2014

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