24.06.14 – 11.09.14 – Ein Zwischenfazit

In den letzten Tagen war auf meinem Blog nur noch von einem Thema zu lesen: Der Neander-Rallye.

Neander-Rallye 2014Kein Wunder, so war dieses doch meine erste Veranstaltung als Organisator und ist doch eine ganze Menge Herzblut und vor allem Arbeit im Vorfeld hineingeflossen.

Immer aufgeregter wurde ich, bis endlich der große Tag anstand. Doch alle haben mitgespielt, Helfer, Unterstützer, Sponsoren – ja sogar das Wetter hat mitgespielt.

Nicht zu vergessen die Läufer selbst, von denen nicht nur jeder gesund und wohlbehalten zurückgekommen ist (was das Allerwichtigste ist), sondern die auch alle mit einem Lächeln im Gesicht die Ziellinie erfolgreich überqueren konnten.

Bei all dem Trubel gab es es in den letzten Wochen und Monaten jedoch aus läuferischer Sicht noch einiges mehr zu berichten.
Mein letzter Eintrag in mein Trainingstagebuch liegt schließlich schon seit dem Zugspitz-Ultratrail im Juni zurück.

Zum einen war da eine großartige Zeit beim Rütli Ultratrail in der Schweiz. Guido Huwiler und Michael Frenz haben hier ein großartiges Trailevent auf die Beine gestellt, das in den nächsten Jahren viel Entwicklungspotenzial hat. Da war es mir eine Ehre als Helfer und Begleitläufer dabei zu sein.

Deutsche Meisterschaft 24h BerlinZum anderen war da natürlich im Juli auch mein Saisonhöhepunkt mit den Deutschen Meisterschaften im 24 Stundenlauf in Berlin, bei denen ich eine Silbermedaille in meiner Altersklasse gewinnen konnte.

Danach hab ich mir dann erst einmal eine läuferische Auszeit gegönnt, um dem Körper etwas Erholung zu gewähren. Die hab ich auch gebraucht. Genau genommen bin ich seitdem fast gar nicht mehr gelaufen. Zunächst hat der Fuß gezwickt und danach hatte ich mir eine Infektion eingefangen. Also gab es lediglich hier und da mal eine kurze Joggingrunde im Wald, nach Lust und Laune. Von längeren Läufen (über 10KM), oder sogar Training kann da aber echt keine Rede sein.

Unterbrochen wurde die „Zeit der Untätigkeit“ nur durch ein langes Wochenende an der Zugspitze, wo ich mit Sportsfreund Peter eine schöne Hütten-Wandertour inklusive Teilnahme am Zugspitz-Berglauf, oder wie es seit diesem Jahr heißt „Viking-Vertical-Challenge“ erlebt habe. Dazu werde ich in den nächsten Tagen auch noch ausführlich auf meinem Blog berichten.

An der ZugspitzeAls nächstes steht dann am kommenden Samstag der P-Weg Ultramarathon im Sauerland an, der in diesem Jahr sein 10. Jubiläum feiert.
Den Startplatz dafür habe ich im letzten Winter beim Advents-Shopping beim „Dealer Rolli“ gewonnen – und den will ich natürlich nicht verfallen lassen. Auch wenn ich derzeit total aus der Form bin und das Ding „irgendwie aus dem Stand laufen“ muss.

Immerhin konnte ich endlich mal die Pfunde verlieren, die ich eigentlich schon die ganze Saison „zu viel“ mit mir herum geschleppt habe, ca. 6kg seit der 24h-DM.

Ich hoffe, dass sich das dann ein wenig positiv auswirkt und den Trainingsrückstand zumindest ein bißchen kompensiert. Wahrscheinlich wird es wohl eine gemütliche Wanderung über 73 Kilometer.

Der P-Weg gilt ja als eine der Veranstaltungen in der Region, die man als Ultratrail-Läufer mal gemacht haben sollte und die schon länger auf meiner Wunschliste steht.
Und darauf freue ich mich jetzt auch – auch wenn es voraussichtlich ein ziemlich langer Tag werden wird.

Ich werde berichten 😉

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